Newsletter 10 / Dezember 2006
Sehr geehrte Kunden,
die zehnte Ausgabe unseres Metrion Newsletters ist erschienen.
Die einzelnen Artikel und Rubriken sowie natürlich auch den gesamten Newsletter können Sie - so wie bei den vorhergehenden Ausgaben auch - durch einen Link in unsere Homepage einsehen. Die Nr. 10 ist einerseits eine Art kleines Jubiläum unseres nunmehr im vierten Jahr erscheinenden Metrion Newsletters und zugleich ist sie die letzte Ausgabe unseres Newsletters in seiner bisherigen Form. Ab 2007, also ab Ausgabe Nr. 11 wird der Metrion Newsletter mit neuer Struktur und neuer inhaltlicher Akzentuierung erscheinen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihr Metrion Team: Stefan Hölscher, Elizabeth Loehnert-Baldermann, Karin Pape, Wolfgang Reiber, Roswitha Reiber
Wissensmanagement und die Bedeutung von Fachexperten
Wolfgang Reiber
Für die Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten ist das in die Produkte und Prozesse eingebaute Wissen entscheidend geworden. Diese Erfahrung hat zum Aufschwung einer neuen Disziplin geführt: dem Wissensmanagement. Lag der Fokus dabei zunächst auf technischen Lösungen (Expertensystemen, Datenbänken etc.), sind heute die Aspekte Organisation, Kultur und Person zumindest gleichwertig in den Vordergrund gerückt. Dies hat mit der Natur von Wissen zu tun. Wissen ist zunächst einmal etwas höchst Persönliches, das Ergebnis individueller Lebens- und Lerngeschichten. Wissensbestände sind immer an konkrete und oft einmalige Kontexte gebunden, die oft auch nur schwer zu spezifizieren und zu beschreiben sind. Wirksam wird Wissen im Handeln der Menschen, die über dieses Wissen verfügen. Fachexperten bzw. ihr organisationsrelevantes Wissen, das sich nur teilweise digitalisieren und in Datenbänken speichern lässt, sind so zu einer strategischen Unternehmensressource geworden. Wovon aber hängt es ab, ob Fachexperten effektiv handeln und ob ihr Wissen Eingang findet in die wichtigen Entscheidungsprozesse?
Interkulturelle Kompetenz – Was genau ist das?
Elizabeth Loehnert-Baldermann
In einer globalisierten Welt müssen sich Unternehmen der Herausforderung zunehmender internationaler Verflechtungen stellen. Das ist nichts Neues: Zulieferer aus aller Welt bestücken Produktions- und Fertigungsstätten rund um den Globus, die ihrerseits Produkte erstellen, die wiederum in einem internationalen Markt angeboten und verkauft werden. Aber nicht nur Teile und Produkte, sondern auch das notwendige Wissen zur Gestaltung, Anfertigung und Vertreibung von Produkten kommt schon lange nicht mehr nur aus einer Quelle, sondern aus höchst unterschiedlichen Köpfen, Orten, Nationalitäten und Kulturen. Um derart heterogenes Wissen Nutzen bringend mitzuteilen und zu vermehren bedarf es der Verständigung zwischen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Ansichten, Deutungsmustern und Kommunikationsstilen. Die Fähigkeit, eine solche Verständigung erfolgreich zu gestalten wird als interkulturelle
Kompetenz bezeichnet. Über diese Kompetenz zu verfügen, scheint mehr und mehr zur allgemeinen Basis anspruchsvoller Tätigkeiten zu gehören. Was aber ist das eigentlich genau: interkulturelle Kompetenz?
Unsere Rubriken:
Metrion-Führungssteckbrief
Dieser Fragebogen zur Reflexion von Führungsthemen und -erfahrungen wird in jeder Ausgabe von einer Führungskraft aus dem Kreis unserer Kundenfirmen beantwortet; in dieser Ausgabe von Herrn Dr. Matthias Klauda, President der zum Bosch Konzern gehörenden ETAS Group – Automotive LifeCylce Solutions.
Werkzeuge und Methoden
Strategien für einen guten Abstand zum Konflikt
Dr. Stefan Hölscher
Geschichten zum Management
Gans und Fuchs – von Wolfdietrich Schnurre
Für Sie gelesen
Karin Pape
Alles was Du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltes Du auch sagen.
Voltaire


