Newsletter 11 / Juni 2007
Sehr geehrte Kunden,
die elfte Ausgabe unseres Metrion Newsletters ist erschienen.
Verbunden mit dieser Ausgabe sind einige Neuerungen an unserem Newsletter. Der knappsten Ressource von uns allen, der Zeit, geschuldet ist die neue Kompaktheit unserer Artikel. Auch wenn wir mit unseren Beiträgen nach wie vor den Anspruch verbinden, wenigstens nicht nur an der Oberfläche zu kratzen bzw. schon lange Bekanntes zum jeweiligen Thema zu reformulieren, so haben wir uns doch ein Limit von maximal 2,5 Seiten für die jeweilige Darstellung gesetzt. Außerdem ist der Newsletter insgesamt schlanker geworden. Er enthält ab jetzt nur noch 3 - 4 Artikel zu Themen aus dem Bereich Personal- und Organisationsentwicklung, er enthält neu die Rubrik „Was bedeutet eigentlich ...?“, in der wir für unser Arbeitsfeld besonders spannende, aktuelle, komplexere, unalltäglichere oder etwas hintergründigere Phänomene kurz beleuchten. Und daneben gibt es dann noch die Rubrik „Aktuelles von Metrion“.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihr Metrion Team: Stefan Hölscher, Elizabeth Loehnert-Baldermann, Karin Pape, Wolfgang Reiber, Roswitha Reiber
Fallen und Pannen in der Kommunikation interkultureller Teams
Elizabeth Loehnert-Baldermann
Ob es sich um international angelegte Projekte, global agierende Vertriebsteams oder Joint-Venture-Zusammenkünfte handelt: Die Tatsache, dass vielerorts Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen kommunizieren und zusammenarbeiten, ist für viele Organisationen und Unternehmen alltägliche Realität. Dabei treffen nicht nur unterschiedliche Sprachen, Werte, Menschenbilder, Verhaltensregeln und Kommunikationsstile aufeinander, oft kommen zu diesen Unterschieden auch allerlei emotionale Begleiterscheinungen wie Vorbehalte, unspezifischen Ängste, Misstrauen und Vorurteile dazu. Wir haben also nicht nur den Turm zu Babel, nämlich dass die Menschen unterschiedliche Sprachen – im weitesten Sinne – sprechen und deshalb einander nicht verstehen, sondern auch emotionale Befindlichkeiten, die das Aufkommen von Missverständnissen und Fehlinterpretationen aktiv begünstigen.
Wie kann es dennoch gelingen, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sich verstehen, einigermaßen erfolgreich kommunizieren und zusammenarbeiten?
Auf persönliche Angriffe angemessen reagieren
Karin Pape
In Präsentationen, Besprechungen, Diskussionen und anderen Gesprächen kommt es immer wieder vor, dass Menschen sich persönlichen Angriffen ausgesetzt sehen, also Beiträgen anderer Personen, die die sachliche Ebene verlassen und sich auf der emotionalen persönlichen Ebene einen Angriffpunkt suchen. Je nach persönlicher Verletzlichkeit steigt das Stress-Niveau und es wird entsprechend schwieriger, die Ruhe zu bewahren und sich weiter in der Situation zu behaupten. Wie lässt sich in solchen Situationen gut reagieren?
Von der Notwendigkeit, Gewissheiten durch Vertrauen zu ersetzen
Wolfgang Reiber
Innerhalb von nur ganz wenigen Generationen sind Menschen von einer traditionellen Gesellschaft mit fest gefügten Ordnungen und Werten in eine fluide, postmoderne Gesellschaft katapultiert worden, die sich u.a. durch Wertevielfalt, Pluralismus und Individualismus auszeichnet. Die alten, von außen herangetragenen Ordnungen mussten und müssen durch selbst geschaffene innere Ordnungen ersetzt werden. Das überfordert viele und ist ein Grund dafür, dass manche in der neuen Welt noch gar nicht richtig angekommen sind. Das Gefühl von Überforderung löst Ängste aus, denen am besten durch den Aufbau von Vertrauen zu begegnen ist. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Führungskräfte diesen Prozess unterstützen können.
Was bedeutet eigentlich ...
Wertschätzendes Provozieren?
Dr. Stefan Hölscher
Es wird immer gleich ein bisschen anders, wenn man es ausspricht.
Hermann Hesse


